Kompakt und stark: die neue PT-RQ35K-Serie von Panasonic

Kompakt und leistungsstark: die PT-RQ35K-Serie von Panasonic

Einen Eventprojektor mit 30.500 Lumen über eine Online-Präsentation vorzustellen – das geht nur in Zeiten einer Pandemie. Wie aber sonst soll man ein Schwergewicht vorstellen, das neue Maßstäbe setzen soll, wenn man das Bild nicht vor Ort betrachten darf.

Genau das möchte Panasonic nämlich: einen neuen Standard für Location Based Entertainment (LBE) setzen. Denn die Projektoren der Serie zeichnen sich nicht nur durch ihre Lichtleistung aus, sondern auch durch ihre kompakten Abmessungen (59,8 x 35,3 x 78,0 cm) und das für einen Large Venue Projektor relativ geringe Gewicht von etwa 70 kg. Sie sind rund 40 Prozent kleiner als der bisherige PT-RQ32K-Projektor und können von zwei Personen transportiert, gestapelt und installiert werden. Das dürfte für Verleiher sehr interessant sein.

Die Serie unterscheidet sich durch die Auflösung und umfasst die 4K-Bildqualität-Projektoren PT-RQ35K (4K) und PT-RZ34K (WUXGA). Sie wurde entwickelt, um Besucher von Museen, Ausstellungen, Themenparks und Veranstaltungen visuell beeindrucken. Da sie im Quiet Mode nur 46 dB Geräuschentwicklung aufweisen, sind sie auch für Tagungen und Konferenzen geeignet.

„Angesichts des sich ändernden Verbraucherverhaltens werden Marken und Regionen bei ihren Location-based Angeboten an größeren Attraktionen gemessen, die sich ebenfalls darum bemühen, die Besucher wieder an ihre Veranstaltungsorte zurückzubringen. Immersive digitale Erlebnisse spielen dabei eine große Erfolgsrolle. [….]”

Eduard Gajdek, Field Marketing Manager bei Panasonic Business
PT-RQ35K Anschlüsse und Bedienelemente

4K dank Pixel-Drive

Die 4K-Auflösung beim PT-RQ35K wird mit der Quad-Pixel-Drive-Technologie erreicht, bei der Panasonic die 2-Achsen-Pixel-Shifting-Technologie einsetzt , um auf die Auflösung 3840 x 2400 Pixel (16:10) zu erzeugen.

Verbessert wurde auch die Laser Engine. Mit den roten und blauen Lasern wurden die Farben verbessert und so gibt Panasonic eine Verbesserung des Farbumfangs auf 114 Prozent im Vergleich zum Vorgängermodel an, dem RQ32K-Projektor. Hinzu kommt der Einsatz zuverlässiger Laserkomponenten, die die Farbqualität über die gesamte Lebensdauer des Projektors halten können. Das betrifft die optimierten Wellenlängen für die blauen Farbanteile, die dynamische digitale Steuerung zur Regulierung der roten Laserleistung und die Kühlung. Darüber hinaus sind die redundanten Laser-Module mit einer Failover-Schaltung ausgestattet. Fällt eine einzelne Laserdiode aus, wird die Projektion ohne Unterbrechung mit unmerklichem Helligkeitsverlust fortgesetzt.

Einfache Inbetriebnahme

Die Installation der Projektoren ist denkbar einfach und erfolgt über NFC (Near Field Communication), dazu brauchen sie noch nicht mal angeschlossen sein. Eine App und ein Smartphone reichen aus. Hierbei hilft eine Remote-Vorschau-Funktion, mit der man über einen Webbrowser oder eine App anliegende Bildsignale auf Vorhandensein und Inhalt prüfen kann, während sich der Projektor noch im Standby-Modus befindet und die Blende vorgeschaltet ist. Mit der Einführung einer weiteren Neuerung, dem Gradation Smoother, entfällt die Bearbeitung von Inhalten zur Beseitigung von Farbbändern. Die Bediener können drei Stufen der Bildkorrektur, je nach Schwere des Problems wählen oder die Funktion deaktivieren, wenn sie nicht benötigt wird. Ein Informationsmonitor auf dem Projektor vereinfacht die Einrichtung und den Betrieb weiter und zeigt Fehler in Echtzeit an, um eine schnellere Reaktion zu ermöglichen.

Die Serie wird außerdem mit der optionalen Software Geometry Manager Pro geliefert, die für diejenigen vorinstalliert ist, die eine Bitmap-Maskierung und die automatische und gleichzeitige Kalibrierung von Edge-Blendings mit einer externen Kamera benötigen.

Integrierte Zuverlässigkeit und Flexibilität

Ansonsten sind die Ingredienzen der Projektoren auf Zuverlässigkeit ausgelegt, was mittlerweile auch dank der Laserlichtquellen zum Standard geworden sein sollte: Filterlose Design, hochwertiger optischer Teile, wie dem hermetisch abgedichteten DMD-Block und abgeschirmte Lasermodule sollen einen wartungsfreien Betrieb von mindestens 20.000 Stunden garantieren. Um sicherzustellen, dass die Show immer weiterläuft, garantiert der Backup-Signaleingang eine kontinuierliche Bildanzeige, indem er bei einer Signalunterbrechung automatisch in nur 0,3 Sekunden zwischen den Signalen umschaltet. 

Als flexibel kann man das Angebot an Objektiven ansehen. Nicht weniger als 18 sind für 3-Chip-DLP-Projektoren kompatibel. Dazu gehören ein Fisheye-Objektiv für die Kuppel-Projektion, das neue Ultra-Short-Throw-Objektiv (0,37:1, WUXGA) und das Short-Throw-Zoom-Objektiv (0,645-0,85:1, WUXGA) ohne Nullpunktversatz.

Bleibt nur noch zu hoffen, dass die Pandemie bald ein Ende hat und Projektoren im Allgemeinen wieder ihrer Bestimmung zugeführt werden.